Tempelhofer Freiheit: Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor

Für die meisten Beteiligten überraschend hat der Volksentscheid für die Nicht-Bebauung des Tempelhofer Feldes eine klare Mehrheit erhalten. Fast schien es so, als habe die entsprechende senatorische Entwicklungs-Gruppe das Wort „Tempelhofer Freiheit“ kurz vor der Wahl wieder verschwinden lassen, weil es den für die Nichtbebauung eintretenden Bürgern gelungen war, das Wort für ihre Vision von freiem Feld „zu übernehmen“. Am 25. Mai votierten im Rahmen der Europawahl über 700.000 Berlinerinnen für die Nicht-Bebauung der großen Brache im Herzen Berlins. Es wäre spannend zu erfahren warum. Ging es ihnen darum, dass nicht schon wieder Freiflächen mit Licht und Luft für Spiel und beruhigung oder Gemeinschaftsgärten samt Kleingärten ewig leerstehenden Gewerbeparks geopfert würden? Oder ging es besonders um die Brutflächen der 180 Feldlerchen-Paare? Wollten die Berliner und Berlinerinnen die Fläche einfach für Sport und Spiel behalten, oder überzeugte sie besonders die interkulturelle Zusammenarbeit in den Gemeinschaftsgärten? Sicher ist: Der Bürgerentscheid war ein Votum für mehr Demokratie, ernst gemeinte Partizipation und Transparenz.

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Allmende-Kontor offenbar zerstört worden. Ersatzweise kann  auch die Emailadresse allmende-kontor@web.de verwendet werden. Am Donnerstag, den 6.6.20014 wurde der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor zum eigenständigen Verein.