Zur Person

Elisabeth Meyer-Renschhausen, Dr. PD, stammt aus Oldenburg in Oldenburg, wo sie als älteste der vier Geschwister des Historikers und Gymnasiallehrers Dr. Enno Meyer und der Krankengymnastin Magdalene Meyer geb. Renschhausen aufwuchs. Ihr Studium in Marburg und Bremen mit Engagement in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung schloss sie mit Oral History- und Archivarbeiten über der Reaktion der Arbeiterbewegung auf die Weltwirtschaftskrise 1928ff als Sozialwissenschaftlerin ab. Anschließend promovierte sie zu den sozialen und pädagogischen Gründungen der Ersten Frauenbewegung im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter besondere Berücksichtigung Bremens. Durch ihr Engagement in der Zweiten Frauenbewegung, angeregt durch die Lebensreformbewegung ihre und zwei Gastprofessuren kam sie zu ihren Hauptthemenfeldern Soziologie und Geschichte des Ernährungsverhaltens sowie Frauen in der ländlichen Entwicklung bzw. bäuerliche Landwirtschaft und Gärten. Zusammen mit Kollegen und Studierenden gründete sie die AG „Kleinstlandwirtschaft und Gärten“ und engagiert sich seither für interkulturelle Gemeinschaftsgärten, insbesondere  durch Kongress-Organisation, Aufsätze und Bücher sowie praktisch bei der Gründung mehrerer Gemeinschaftsgärten u.a. dem Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Nebenbei befasst sie sich seit Schulzeiten und später auf Wunsch eines Berliner Bildungssenators mit der Notwendigkeit und dem offenbar notwendig steten Scheitern von Schul- und Universitätsreformen. EMR lebt und arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin.